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Darum ist eine Depression so gefährlich

Gerade in den letzten Jahren ist die Krankheit Depression stärker in den öffentlichen Fokus gerückt. Auch weil es zahlreiche Selbstmorde von bekannten Menschen, so zum Beispiel vom Fußballtorwart von Hannover gegeben hat. Doch um was handelt es sich eigentlich bei einer Depression? Unter einer Depression versteht man eine psychische Erkrankung. Oft wird eine Depression auch als Gemütskrankheit bezeichnet. Das hat den Hintergrund, leidet ein Betroffener unter dieser Krankheit, so macht sich vor allem am Gemüt bemerkbar.

Eine Vielzahl an Symptomen möglich

So klagen die Betroffenen nicht nur Trauer, unter Mutlosigkeit, sondern auch unter Erschöpfung. Alles zusammen sorgt für Stimmungstiefs, die bis hin zu einer Verzweiflung führen können. Die Gründe die zu einer Depression führen können, sind vielschichtig. So kann dafür eine Überlastung bei der Arbeit genauso verantwortlich sein, wie zum Beispiel die Trennung vom Partner, ein Todesfall von einem Angehörigen oder eine Häufung von Misserfolg. Die Betroffenen einer Depression sehen oftmals keinen Weg mehr, sich aus einem solchen Stimmungstief zu befreien. Eine Depression macht sich mit verschiedenen Symptomen bemerkbar. So kann es aufgrund der Depression nicht zur Störungen bei der Konzentrationsfähigkeit kommen, sondern auch zu Schlafstörungen, zu einem Verlust der Libido oder einer Appetitlosigkeit. Auch körperlich kann sich diese Krankheit bemerkbar machen, so zum Beispiel durch Magen- oder Kopfschmerzen. Die Symptome bei einer Depression sind leider nicht nur ein mögliches Erkennungsmerkmal, sondern stellen für die Betroffenen oftmals noch eine zusätzliche Belastung dar.

Selbstmordgefahr kann bestehen

Grundsätzlich muss man wissen und beachten, eine Depression verschwindet in der Regel nicht von selber. Auch wird sie mit der Zeit nicht besser, sondern in der Regel meist schlechter. Wer daher bei sich Symptome auf eine mögliche Depression feststellt oder bei Angehörigen, der sollte handeln. Denn je nach Schweregrad und mit der Zeit, kann hier nämlich aufgrund einer zunehmenden Ausweglosigkeit eine Verschlimmerung bis hin zu einer Selbstmordgefahr bestehen. Bei Verdacht sollte man unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Dieser kann anhand von Tests feststellen, ob eine Depression vorliegt und in welchem Schweregrad. Auch kann er erste Schritte in der Behandlung einleiten, so zum Beispiel mittels Medikamente wie Antidepressiva. Natürlich sind Medikamente keine dauerhafte Lösung, vielmehr schließt sich in der Regel eine Therapie an, in der die Umstände der Depression aufgearbeitet werden müssen. Der Heilungsprozess einer Depression kann sehr lange dauern und ein Erfolg, ist keineswegs sicher. Hier kann es immer wieder zu den Rückfällen während der Behandlung kommen. Zum Abschluss sei erwähnt, eine Depression ist keine Erkrankung, von der nur erwachsende Menschen betroffen sein können. Auch Kinder und Jugendliche können unter einer Depression leiden.

Linda

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