• Home
  • Kopf
  • Das versteht man unter Alkoholismus und so wird er behandelt

Das versteht man unter Alkoholismus und so wird er behandelt

Da mal ein Bier zur Mittagspause, mal ein Wein zum Abend. So werden viele Menschen denken und vielleicht auch leben. Doch man sollte vorsichtig mit Alkohol sein. Alkohol ist zwar keine Droge im klassischen Sinn, es besteht aber immer die Gefahr einer Sucht. Ist das der Fall, so spricht man hier von Alkoholismus oder auch einfach von einer Alkoholsucht.

So macht sich Alkoholismus bemerkbar

Natürlich spricht man nicht von einer Sucht, wenn man einmal ein Bier oder Wein oder auch etwas mehr trinkt. Vielmehr spricht man erst dann von einer Sucht, wenn man täglich trinkt und die Menge nicht mehr kontrollieren kann. Grundsätzlich ist aber natürlich eines klar, unabhängig ob eine Sucht vorliegt oder nicht, Alkohol ist für den Körper schädlich. Kommt es aufgrund von einem dauerhaften Konsum von Alkohol zu einer Sucht, so ist diese mit einem Kontrollverlust in der Regel verbunden. Das bedeutet, der Körper braucht den Alkohol, da er ohne „Nachschub“ schnell Entzugserscheinungen aufzeigt. Eine gewisse Gereiztheit, Zittern oder schlechte Laune sind dann typische Erscheinungen. Durch den Konsum von Alkohol, insbesondere durch den dauerhaften Konsum kann es mit der Zeit zu schweren Erkrankungen kommen. So kann es hier zu einer Leberzirrhose, aber auch zu Entzündungen an der Leber oder Bauchspeicheldrüse kommen, zu Krebs oder zu Erkrankungen an den Gefäßen oder an der Speiseröhre und dem Magen. Hier sind vor allem Entzündungen möglich. Zusätzlich kann es auch zu Potenzstörungen kommen. Je Alkoholkonsum und Dauer, ist auch der Schweregrad der Erkrankung abhängig.

So erfolgt die Behandlung

Leider erkennen die Betroffenen einer Alkoholsucht oftmals nicht ihre Sucht. Was nicht nur schlimm ist, da sich dadurch die Behandlung verzögert, sondern dieses oftmals auch soziale Folgen hat. Die Bandbreite reicht hier von Scheidung bis hin zum Verlust der eigenen Familie. Bei einer Alkoholsucht sind vor allem die Angehörigen gefragt. Denn dadurch da die Betroffenen ihre Lage nicht erkennen, liegt es an den Angehörigen diese aufzuzeigen. Unterstützend kann hier auch ein Arzt mitwirken. Grundsätzlich kann man eine Alkoholsucht gut behandeln. Wobei die konkrete Behandlung, immer davon abhängig ist wie schwer man Alkoholsüchtig ist. In der Regel verläuft diese in Stufen, so erfolgt kein sofortiger Verzicht auf Alkohol. Vielmehr wird die Menge stetig reduziert, so sollen die Folgen des Entzuges abgemildert werden. Wo und wie die Therapie stattfindet, kann sehr unterschiedlich sein. So sind hier Therapien in geschlossenen Einrichtungen bis hin zu ambulanten Einrichtungen oder Selbsthilfegruppen möglich. Wesentlich komplizierter kann die Behandlung sein, wenn es bereits zu Erkrankungen infolge des Alkoholkonsums gekommen ist.

Linda

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.