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Hier unterscheiden sich Anorexie und Bulimie

Gerade jungen Menschen sind häufig von Essstörungen betroffen. Der Hintergrund dieser Erkrankung liegt meist in einem falschen Gefühl von einem Unwohlsein mit seinem eigenen Körper und dem Gewicht. Verantwortlich dafür kann aber auch das nacheifern, zum Beispiel nach einem bestimmten Schönheitsideal sein. Sicherlich kennt hier jeder die Begriffe wie Bulimie oder Anorexie.

Von eine Anorexie spricht man medizinisch dann, wenn es sich um eine Magersucht handelt. Etwas anderes erscheint die Bulimie in ihrem Krankheitsbild. Auch hier handelt es sich streng genommen um eine Magersucht, sie zeichnet sich aber durch eine besondere Form aus. Denn bei einer Bulimie können die Betroffenen Essen, teils sogar sehr viel Essen, bei der Anorexie ist das undenkbar. Hier wird eher gefastet oder sogar vollständig auf die Aufnahme von Nahrung verzichtet. Doch während eine Betroffene von Bulimie viel Nahrung zu sich nimmt, behält sie diese nicht. So erzwingt sie nach der Nahrungsaufnahme nämlich ein Erbrechen. Durch diesen Umstand spricht man bei der Bulimie auch von einer Ess-Brech-Sucht. Keine der beiden Formen der Erkrankung sind auf Dauer für den menschlichen Körper gesund. So kann es durch die Vorenthaltung von wichtigen Inhaltsstoffen aus Nahrungsmitteln, wie zum Beispiel Vitamine zu schweren körperlichen Schäden kommen. Zudem ist mit der Vorenthaltung von Nahrung häufig auch verbunden, dass die Leistungsfähigkeit der Betroffenen stark eingeschränkt ist. Zudem kann es auch zu Nebenfolgen kommen, wie zum Beispiel einer Depression oder andere Zwangsstörungen.

Kann lebensgefährlich sein

Wer dauerhaft seinem Körper die notwendige Nahrung verweigert, bei dem kann es wie bereits erwähnt, zu schweren gesundheitlichen Folgen kommen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn es zu einem Versagen der Organe kommt. Auf Dauer ist die Erkrankung Anorexie und Bulimie für die Betroffenen lebensgefährlich. Wer daher unter eine der Formen dieser Krankheit leidet, der sollte unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Gerade bei einer frühzeitigen Behandlung, ist die Heilungschance sehr gut. Wie die Behandlung erfolgt, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Hier spielt vor allem der Schweregrad der Erkrankung eine Rolle. So kann es zum Beispiel gerade am Anfang der Behandlung durchaus erforderlich sein, dass es zu einer Zwangsernährung kommt. Aber auch die Behandlung mit Medikamenten, wie zum Beispiel Antidepressiva kann notwendig sein. Vom Schweregrad ist auch abhängig, ob die Behandlung ambulant erfolgen kann oder zum Beispiel in einem Krankenhaus. Auch die Behandlungsdauer ist immer vom Schweregrad abhängig.

Linda

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